«Teilpflanzlich gegerbt», im Englischen «semi-vegetable tanned», heisst: Das Leder wurde mit zwei Gerbsystemen gegerbt statt mit einem, meist mit Chromsalzen und pflanzlichen Gerbstoffen, und keine Norm legt fest, in welcher Reihenfolge oder in welchem Verhältnis. Der Begriff bezeichnet eine Familie von Rezepturen, kein einzelnes Verfahren. Deshalb können zwei Leder mit derselben Bezeichnung ganz unterschiedlich aussehen, altern und sich anfühlen. Auf unseren Produktseiten steht eine teilpflanzliche Gerbung; dieser Beitrag erklärt, was diese Angabe aussagt und was nicht, bei uns wie bei allen anderen.
Die Gerbung ist ausserdem nur die halbe Geschichte. Ob ein Leder mit dem Gebrauch nachdunkelt, hängt ebenso davon ab, wie seine Oberfläche zugerichtet ist, eine eigene Entscheidung, die wir in Ledertasche richtig eintragen angesprochen haben. Hier folgen die beiden reinen Verfahren im Vergleich, was ihre Kombination tatsächlich bedeutet, wie Sie erkennen, was Sie in der Hand halten, und welche Teile der Geschichte eher Werbung sind als Chemie.
Was Gerben eigentlich bewirkt
Gerben macht aus roher Haut, die nass fault und trocken hart wird, ein Material, das biegsam und stabil bleibt: Ein Gerbstoff verbindet die Kollagenfasern der Haut miteinander. Wie gut diese Verbindung hält, zeigt die Temperatur, bei der nasses Leder schrumpft. Rohe Haut schrumpft bei etwa 65 °C, pflanzlich gegerbtes Leder bei höchstens rund 85 °C, chromgegerbtes Leder erst bei bis zu etwa 120 °C. Deshalb übersteht Chromleder kochendes Wasser, pflanzlich gegerbtes nicht. Fast alles, was Sie später bemerken, Weichheit, Farbe, wie das Leder auf Wasser und Licht reagiert, geht darauf zurück, welcher Gerbstoff die Fasern verbunden hat.
Im Deutschen hat die pflanzliche Gerbung mehrere Namen: vegetabil, pflanzlich, alt- oder lohgegerbt meinen dasselbe. Nicht dasselbe ist «chromfrei gegerbt»: Chromfreies Leder kann auch mit synthetischen Gerbstoffen oder Aldehyden gegerbt sein und muss mit Pflanzen nichts zu tun haben. Fragen Sie bei «chromfrei» also immer, womit stattdessen gegerbt wurde.
Chrom und pflanzlich im direkten Vergleich
Die beiden Verfahren unterscheiden sich in fast jeder Eigenschaft, die man fühlen kann, und keines ist einfach besser. Chromgerbung ist schnell, weich und stabil; pflanzliche Gerbung ist langsam, fest und reagiert auf Licht, Fett und Berührung. Chrom ist zudem der Normalfall: Rund 80 bis 90 Prozent allen Leders werden heute mit Chromsalzen gegerbt, so das Referenzdokument der Europäischen Union für Gerbereien.
| Chromgegerbt | Pflanzlich gegerbt | |
|---|---|---|
| Gerbstoff | Basisches Chrom(III)-sulfat | Pflanzliche Gerbstoffe aus Kastanienholz, Mimosarinde, Quebrachoholz oder Taraschoten |
| Dauer | Etwa ein Tag im Gerbfass | Ein bis drei Tage im Fass für leichtere Leder; mehrere Wochen bis ein Jahr in der Grube |
| Farbe direkt nach dem Gerben | Blassblau-grün, die Stufe heisst Wet Blue | Hellbraun bis braun |
| Schrumpft nass bei | Bis etwa 120 °C | Höchstens etwa 85 °C |
| Griff | Weich bis mittel | Mittel bis fest, hält seine Form |
| Im Licht | Behält seine Farbe sehr gut | Wird wärmer und dunkler |
| Wasser | Sehr widerstandsfähig | Bekommt leichter Flecken und Ränder |
| Prägen, Kanten polieren | Kaum | Ja; das geht nur bei diesem Leder |
| Patina | Wenig | Ausgeprägt |

«Teilpflanzlich» bezeichnet eine Spanne, kein Rezept
Keine Norm definiert «teilpflanzlich», der Begriff sagt also nur, dass zwei Gerbungen kombiniert wurden, und kaum mehr. Am nächsten kommt das Vokabular des Internationalen Gerberverbands: Leder, das mit zwei oder mehr Gerbstoffen gegerbt ist, heisst dort kombiniert gegerbt, und es gibt zwei übliche Reihenfolgen. Beim Chrom-Nachgerben («chrome retan») wird die Haut zuerst durch und durch chromgegerbt und danach pflanzlich oder synthetisch nachgegerbt; beim «Semi-Chrom» kommt die pflanzliche Gerbung zuerst und Chrom danach. Selbst diese Wörter reisen schlecht: In Frankreich, den Niederlanden und Italien steht «Semi-Chrom» für beide Reihenfolgen.
Die europäische Terminologienorm zieht die Grenze ganz woanders. Nach EN 15987 darf Leder nur dann pflanzlich gegerbt heissen, wenn alle Gerbmetalle zusammen (Chrom, Aluminium, Titan, Zirkonium und Eisen) höchstens 0,3 Prozent seines Trockengewichts ausmachen. Ein Leder, das als Wet Blue begonnen hat, enthält weit mehr Chrom. Eine Kombination mit Chrom zuerst ist im europäischen Handel also nicht pflanzlich gegerbt, gleich wie viel Pflanzenextrakt danach dazukam.
Wie gross die Spanne ist, zeigt das Labor. Als das Zolllabor Japans Leder analysierte, enthielten die chromgegerbten Proben mehr als 3 Prozent Chromoxid und die pflanzlich gegerbten weniger als 0,5 Prozent; die kombiniert gegerbten lagen über die ganze Breite dazwischen, von Chromwerten bis unter 0,5 Prozent. Wet Blue ist ausserdem eine gehandelte Ware: Eine Haut kann in einem Land chromgegerbt, nass verschifft und in einem anderen mit Pflanzenextrakt nachgegerbt werden. Chromleder pflanzlich nachzugerben ist in der Branche Routine. Deshalb dürfen so viele Leder das Wort «pflanzlich» irgendwo in ihrer Beschreibung ehrlich tragen.
Allgemein bekommt ein kombiniert gegerbtes Leder seine Hitzebeständigkeit und seine Grundweichheit vom Chrom, seine Fülle, Festigkeit und Form von den pflanzlichen Gerbstoffen. Was rein pflanzlich gegerbtes Leder auszeichnet, Prägen, Kantenpolieren und eine tiefe Patina, kommt nur zum Teil mit. Zwei Fragen würden zeigen, wo ein bestimmtes Leder steht: welche Gerbung zuerst kam und wie hoch der Gesamtchromgehalt ist. Die Bezeichnung beantwortet keine der beiden, auch unsere nicht.
Gerbung und Zurichtung sind zwei verschiedene Entscheidungen
Wie ein Leder gegerbt und wie seine Oberfläche zugerichtet wird, sind getrennte Entscheidungen, und die Zurichtung bestimmt oft mehr darüber, wie ein Stück in fünf Jahren aussieht. Pflanzlich gegerbtes Leder kann unter einer Pigmentschicht versiegelt werden, die jede Patina verhindert, und chromgegerbtes Leder kann fast unbehandelt bleiben. Wird «pflanzlich gegerbt» als Versprechen von Charakter angeboten, verdient die Oberfläche dieselbe Frage.
Der Test mit einem einzelnen Wassertropfen aus unserem Fleckenratgeber liest die Zurichtung, nicht die Gerbung. Zieht der Tropfen ein, ist die Oberfläche offen und kaum behandelt; perlt er ab, ist sie beschichtet. Ein guter Test, aber für eine andere Frage, erklärt in Flecken aus Leder entfernen. Unser Leder ist vollnarbiges Kalbsleder, nie geschliffen und nie beschichtet; deshalb zieht ein Tropfen ein, und deshalb dunkelt es mit dem Gebrauch nach. Diesen Teil unserer Beschreibung können Sie selbst prüfen.
Wie Sie erkennen, was Sie in der Hand halten
An einer fertigen Tasche oder Geldbörse ist Gewissheit selten, aber ein paar Prüfungen grenzen es ein, ohne etwas zu beschädigen.
- Suchen Sie eine sichtbare Schnittkante. Schauen Sie in ein Kartenfach, an ein Riemenloch oder an den Rand eines Innenfachs. Chromgegerbtes Leder verrät sich manchmal durch eine blaugrüne Linie in der Mitte der Schnittkante; pflanzlich gegerbtes ist durchgehend hell- bis dunkelbraun.
- Rechnen Sie damit, dass diese Prüfung oft nichts zeigt. Durchgefärbtes Leder verdeckt den Kern, eine gefärbte Kante verdeckt ihn ganz, und ein kombiniert gegerbtes Leder zeigt eher eine schmutzige, olivstichige Mitte als eine klare blaue Linie.
- Fühlen Sie, wie es eine Form hält. Festes Leder, das einen Knick und den Umriss seines Inhalts behält, spricht für einen echten pflanzlichen Anteil; weiches, federndes Leder spricht für Chrom. Für sich allein ist das ein schwaches Signal.
- Beobachten Sie es einige Wochen im Licht. Pflanzliche Gerbstoffe, besonders kondensierte wie Quebracho, verschieben sich im Licht ins Rötliche und Gelbliche; Chromleder behält seine Farbe.
- Stellen Sie dem Hersteller zwei Fragen: welche Gerbung zuerst kam und wie hoch der Gesamtchromgehalt ist. Eine Gerberei, die ihr Leder kennt, kann beides beantworten.
Was Sie nicht tun sollten: ein Reststück verbrennen. Lederhandwerker lesen grüne Asche manchmal als Zeichen für Chrom, aber die Asche von verbranntem Chromleder kann Chrom(VI) enthalten, genau den Stoff, den Sie nicht an den Händen haben wollen.

Chrom, sachlich betrachtet
Bei der Chromgerbung wird Chrom(III) verwendet; Chrom(VI), die Form, die Hautallergien auslösen kann, wird beim Gerben nicht eingesetzt und hat keine Gerbwirkung. Das Problem: Chrom(III) im fertigen Leder kann unter bestimmten Bedingungen zu Chrom(VI) oxidieren, etwa bei einem zu hohen pH-Wert aus der Verarbeitung, bei ungesättigten Fetten, die das Leder weich machen, durch Wärme, UV-Licht und Alterung. Meist müssen mehrere dieser Faktoren zusammenkommen.
In der Schweiz verbietet die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV, Anhang 2.16) chromathaltige Lederwaren, die mit der Haut in Berührung kommen; als chromathaltig gilt Leder ab 0,0003 Massenprozent Chrom(VI) bezogen auf sein Trockengewicht, also ab 3 mg pro Kilogramm. Die EU wendet seit dem 1. Mai 2015 denselben Grenzwert an. In den USA gibt es keinen bundesweiten Grenzwert für Chrom(VI) in Lederwaren.
Gerbereien verhindern die Umwandlung mit bekannten Schritten: sanftes Neutralisieren, Fette ohne ungesättigte Fettsäuren und pflanzliches Nachgerben, das im Referenzdokument der EU als eigene Vorbeugemassnahme geführt wird, Tara als besonders wirksam. Die pflanzliche Hälfte einer kombinierten Gerbung ist also nicht nur für die Patina da.
Ist pflanzliche Gerbung die umweltfreundlichere Wahl?
Nicht automatisch, und wer das behauptet, sollte Zahlen nennen. Das Abwasser der pflanzlichen Gerbung trägt eine hohe organische Last, laut dem Referenzdokument der EU bis zu 220 kg chemischen Sauerstoffbedarf pro Tonne Haut, und die Herstellung der Gerbextrakte braucht Energie; eine Ökobilanz von 2020 fand die pflanzliche Gerbung in der Gerbstufe sogar am belastendsten. Auf der anderen Seite stammen die meisten Gerbstoffe aus nachwachsenden Quellen, und pflanzlich gegerbte Falzspäne lassen sich leichter verwerten, weil sie keine Mineralien enthalten. Chrom wiederum lässt sich zurückgewinnen, und Verfahren mit hoher Auszehrung senken das Chrom im Abwasser um bis zu 95 Prozent. Eine Studie über zwölf Gerbereien in sieben Ländern fand keinen signifikanten Unterschied zwischen den Fussabdrücken der beiden Verfahren.
In der Schweiz verlangt das Lauterkeitsrecht seit 2025, dass Klimaaussagen auf objektiven und überprüfbaren Grundlagen beruhen. Die ehrliche Antwort hängt von der Gerberei ab, nicht vom Verfahren. Deshalb machen wir zu unserem Leder keine Umweltaussage.
Welches Leder zu dem passt, was Sie tragen
Wählen Sie nach dem Gebrauch, nicht nach dem Wort auf dem Etikett. Wenn Sie eine Tasche oder Geldbörse wollen, die ihre Form hält, mit der Berührung nachdunkelt und ihre Geschichte zeigt, ist pflanzliche Gerbung oder eine Kombination mit echtem pflanzlichem Anteil die richtige Familie. Wenn Sie etwas Weiches wollen, das fällt, Regen wegsteckt und seine Farbe jahrelang behält, kann Chromleder das besser. Teilpflanzlich liegt dazwischen, und wo genau, hängt von der Gerberei ab.
Unseres ist für die erste Aufgabe gewählt: Geldbörsen, die dutzendmal am Tag in die Hand genommen werden, und Taschen, die im fünften Jahr besser aussehen sollen als in der ersten Woche. Der Preis dafür ist derselbe wie bei jedem Leder dieser Familie: Es bekommt leichter Spuren, es kann einen Wasserrand zeigen, wenn es ungleichmässig nass wird, und es bleibt nicht in der Farbe, in der es ankam. Welche dieser Spuren natürlich sind und welche als Mangel gelten, steht in Spuren auf Vollnarbenleder lesen.

Häufige Fehler
| Die Annahme | Was tatsächlich stimmt |
|---|---|
| «Pflanzlich» in der Beschreibung heisst chromfrei | Ein Leder mit Chrom zuerst und pflanzlicher Nachgerbung kann «pflanzlich» erwähnen und nach EU-Definition trotzdem chromgegerbt sein |
| «Chromfrei» heisst pflanzlich gegerbt | Chromfrei kann auch synthetisch oder mit Aldehyden gegerbt sein |
| Teilpflanzlich heisst halb und halb | Keine Norm legt einen Anteil fest; gemessene Kombinationsleder reichen von Chromwerten bis fast null |
| Der Wassertropfen zeigt, wie das Leder gegerbt ist | Er zeigt, wie die Oberfläche zugerichtet ist |
| Pflanzlich gegerbt bekommt immer Patina | Nicht unter einer Pigmentschicht; die Zurichtung entscheidet so viel wie die Gerbung |
| Ein verbranntes Reststück klärt die Frage | Die Asche kann Chrom(VI) enthalten; fragen Sie lieber nach dem Chromgehalt |
Kurze Checkliste
- «Pflanzlich gegerbt»: fragen, ob rein oder kombiniert
- «Teilpflanzlich»: fragen, welche Gerbung zuerst kam und wie hoch der Gesamtchromgehalt ist
- «Chromfrei»: fragen, womit stattdessen gegerbt wurde
- Nach der Oberfläche gesondert fragen: offen oder beschichtet?
- Eine Schnittkante in einem Kartenfach oder an einem Riemenloch suchen
- Keine Probe verbrennen, kochen oder bleichen
- Umweltaussagen zur Gerbung als unbewiesen behandeln, bis Zahlen kommen
Häufige Fragen
Was bedeutet teilpflanzlich gegerbtes Leder?
Das Leder wurde mit zwei Gerbsystemen gegerbt, meist mit Chromsalzen und pflanzlichen Gerbstoffen, entweder Chrom zuerst und pflanzlich danach oder umgekehrt. Keine Norm definiert den Begriff oder den Anteil, er beschreibt also eine Familie von Rezepturen. Das Leder liegt in Weichheit, Festigkeit und Alterung zwischen chrom- und pflanzlich gegerbtem.
Ist pflanzlich gegerbtes Leder besser als chromgegerbtes?
Keines ist allgemein besser, sie eignen sich für verschiedene Aufgaben. Pflanzlich gegerbtes Leder ist fest, hält seine Form, lässt sich prägen und an den Kanten polieren und dunkelt mit dem Gebrauch nach. Chromgegerbtes Leder ist weicher, widerstandsfähiger gegen Wasser und Hitze und behält seine Farbe. Entscheiden Sie nach dem Gebrauch, nicht nach dem Etikett.
Enthält teilpflanzlich gegerbtes Leder Chrom?
Meistens ja. Eine Kombinationsgerbung verbindet meist Chromsalze mit pflanzlichen Gerbstoffen, und ein Leder, das als chromgegerbtes Wet Blue begonnen hat, gilt nach der europäischen Terminologienorm nicht als pflanzlich gegerbt, gleich was danach kam. Wie viel Chrom übrig bleibt, schwankt stark; Klarheit bringt nur ein Laborwert der Gerberei.
Woran erkenne ich pflanzlich gegerbtes Leder?
Schauen Sie auf eine Schnittkante in einem Kartenfach oder an einem Riemenloch: Chromleder kann in der Mitte eine blaugrüne Linie zeigen, pflanzlich gegerbtes ist durchgehend braun. Durchgefärbtes Leder und gefärbte Kanten verdecken das, die Prüfung scheitert also oft. Festigkeit und Nachdunkeln im Licht sind weitere Hinweise. Verlässlich sind Gerbreihenfolge und Chromgehalt vom Hersteller.
Ist chromgegerbtes Leder gesundheitlich unbedenklich?
Gegerbt wird mit Chrom(III), und das ist nicht das Problem. Chrom(VI), das Hautallergien auslösen kann, kann sich im fertigen Leder unter bestimmten Bedingungen bilden. In der Schweiz und der EU sind Lederwaren mit Hautkontakt ab 3 mg Chrom(VI) pro Kilogramm verboten. Gerbereien verhindern die Bildung mit bekannten Schritten, darunter das pflanzliche Nachgerben.
Bekommt teilpflanzlich gegerbtes Leder eine Patina?
Das kann es, und wie stark, hängt von zwei Dingen ab: vom pflanzlichen Anteil der Gerbung und davon, ob die Oberfläche beschichtet ist. Eine offene, unbeschichtete Oberfläche dunkelt durch Berührung und Licht nach; eine Pigmentschicht verhindert das weitgehend. Unser Leder ist vollnarbig, nie geschliffen und nie beschichtet; deshalb dunkelt es mit dem Gebrauch nach.
Das Wort, auf das es bei einer Lederangabe ankommt, ist nicht «pflanzlich», sondern was dazugehört: rein oder kombiniert, was zuerst kam und wie die Oberfläche beschaffen ist. Diese Antworten sagen mehr darüber, wie sich ein Stück anfühlt und wie es altert, als der Name der Gerbung allein. Unser teilpflanzlich gegerbtes, unbeschichtetes Vollnarbenleder steckt in jeder Geldbörse, die wir machen.